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Nachdem wir bereits über die unterschiedlichen Bodenbeläge und deren Vor- und Nachteile für Terrassen berichtet haben, möchten wir nun auf die einzelnen Arten näher eingehen. Denn neben den genannten Vor- und Nachteilen gibt es noch viel mehr, dass bei der Wahl des Terrassenbelags berücksichtigt werden sollte.

Am besten eignen sich dafür robuste, frostsichere und witterungsbeständige Hartgesteine wie Granit, Basalt und Quarzit.

Travertin ist vor allem wegen seines warmen Farbtons, der von Creme, Beige über Braun bis hin zu Rot reicht, sehr beliebt.

Eine weitere Gesteinsart ist Dolomit, der wegen seiner Farbnuancen in Elfenbein, Grau, Grüngrau, Graugelb, Anthrazit, Taupe und Hellgrau gerne verarbeitet wird. Aufgrund seiner hohen Frostbeständigkeit und der Streusalzverträglichkeit wird er gerne im Außenbereich verwendet.

Je nach Herkunft kann Sandstein Lachsfarben, Rotviolett, Gelb oder Weiß sein. Allgemein gilt: Je höher der Quarzanteil des Sandsteins, desto witterungsbeständiger ist er. Granitplatten überzeugen mit ihren frostsicheren, abriebfesten, robusten, tausalz- und säurebeständigen Eigenschaften. Ob blau, grün, rot oder grau – die Farbauswahl bei Quarzit ist sehr groß. Außerdem ist dieser Naturstein sehr robust und abriebfest und somit perfekt für die Terrasse geeignet. Farben von Hellgrau bis zu dunklem Anthrazit und unterschiedliche Maserungen und Strukturen machen Schiefer zu einem beliebten Naturstein für die Terrasse.

Daher sollten auf der Terrasse hauptsächlich Natursteinplatten aus Portoschiefer, Altaschiefer und bestimmte brasilianische Schieferarten verlegt werden. Soll auf der Terrasse Natursteinpflaster verarbeitet werden, können die Kosten, je nach Gesteinsart, sogar bei 120 Euro pro m² liegen. Dazu kommen eventuell noch die Kosten für das Anlegen eines tragfähigen Untergrundbetts und für die Verlegearbeiten. Soll hingegen der Unterbau im Erdreich erstellt werden, kommen weitere Kosten hinzu durch:

Muss ein kompletter Unterbau angelegt werden, sollte mit 200 Euro pro m² kalkuliert werden. Werden Platten mit höheren Maßtoleranzen verwendet eignet sich die feste Verlegung sehr gut.

Wird Naturstein auf der Terrasse in ein Splittbett gelegt, kann dieser auf Stoß verlegt werden – wenn die Platten getrommelte Kanten haben. Bei der Anlage des Schotterbetts ist darauf zu achten, dass dieses ein leichtes Gefälle vom Haus weg aufweist.

Soll darauf ein neuer Belag aus Natursteinen angebracht werden, muss auch hier auf ein Gefälle von 2 bis 3 % für den Wasserabfluss geachtet werden. Generell muss der Beton mit einer Verbundabdichtung vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Untergrund versiegelt werden.

Anschließend wird darauf eine Splittdecke oder ein Stelzlager angebracht, ehe die Natursteinplatten auf der Terrasse verlegt werden können. Hierbei handelt es sich um eine Verlegemethode auf einer Betonplatte, die wegen ihres geringen Gewichts gut für Balkone oder Dachterrassen geeignet ist.

Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn ein fester Betonuntergrund vorhanden ist. Für diese Variante sind aber nicht alle Natursteine geeignet, sondern vorwiegend Hartgesteine wie Granite, Basalte oder Quarzite.

Beide Varianten haben dabei ihre eigenen Vorteile: Eine Drainfuge schützt mit wasserdurchlässigem Fugenmörtel die Fuge vor Unkrautwuchs, ist leicht zu reinigen und das Wasser kann dennoch abfließen.

Jedoch bildet sich beim Verfugen mit Trasszement ein leichter Zementschleier auf dem Naturstein.

Auch ist das Ausbessern fester Fugen zwischen den Natursteinen auf der Terrasse um einiges umständlicher. Mit etwas handwerklichem Geschick können defekte Fugen zwischen den Natursteinplatten auf der Terrasse selbst ausgebessert werden.

Hierzu wird mit einem Mini-Bohrer mit Diamantfräskopf oder einem kleinen Schraubenzieher die alte Fugenmasse vollständig entfernt. Doch je nach Art müssen auch diese gegen äußere Witterungseinflüsse geschützt werden. Gerade im Außenbereich spielt das eine große Bedeutung, da die Steine hier tagein tagaus Nässe, Schmutz und Sonne ausgesetzt sind.

Aus diesem Grund sollten generell nur Natursteine auf der Terrasse verlegt werden, die bereits imprägniert sind.

Die Imprägnierungen legen sich wie eine Art Schutzschicht über den Stein und reduzieren die natürliche Saugfähigkeit des Gesteins. Bevor die Natursteinfliesen auf der Terrasse imprägniert werden, müssen diese unbedingt sauber und trocken sein.

Zudem muss bei einer losen Verfugung darauf geachtet werden, dass sich in den Fugen weder Moos noch Unkraut befindet. Während dieser Zeit sollte der Belag möglichst nicht betreten werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Naturstein nach der ersten Trockenphase auch ein zweites Mal einlassen. Essig und Salz als Reinigungsmittel können das Grundwasser verunreinigen und sind außerhalb des Hauses in Deutschland verboten. Je nach Gesteinsart passt sich dieser perfekt an den gewünschten Stil an. Ob romantisch-mediterran, klassisch, rustikal, minimalistisch oder modern – mit Naturstein entsteht immer ein harmonisches Gesamtbild.

Die Platten sollten lediglich alle drei bis fünf Jahre erneut imprägniert werden – zum Schutz vor Sonne und Regen.

Terrasse mit Naturstein gestalten - Übersicht, Kosten, Vor- und Nachteile
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