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Die neu entwickelte Spültechnologie silent-flush leitet das Wasser durch einen Wassereinlaufkanal in einem kraftvoll kreisenden Wirbel durch das WC-Becken. Wobei dieser Vorgang äusserst geräuscharm ist und dazu noch das Innenbecken sehr effizient reinigt.

So wie in diesem Beispiel, wo eine Dachschräge den Raum kleiner machte und nicht die gesamte Raumhöhe genutzt werden konnte. Wenn das Aussen zum Innen wird Beim Komplettumbau eines Hauses aus dem Jahr 1980 war das Ziel, mehr Licht in alle Räume zu bringen. Beim Bad gelang dies, indem ein zuvor wenig genutzter offener Vorraum zum geschlossenen Badezimmer wurde. So konnte auf der Fläche des ehemaligen Aussenraums ein echtes Traumbad mit freistehender Wanne realisiert werden.

Das Podest mit Unterbodenbeleuchtung ergibt eine schöne optische Trennung der Bereiche Badmöbel und Wanne sowie Dusche und WC. Erreicht wurde dies, indem man den Raum in zwei Bereiche gliederte – einerseits Waschbecken, Spiegelschrank und Dusch-WC, andererseits die Bad- und Duschzone.

Im Gästebad, das an den Eingangsbereich der Wohnung andockt, konnte mit einem überdimensionalen runden Lichtspiegel ein besonderer Akzent gesetzt werden. Geht es um technische Neuerungen rund ums Haus, ist Dübendorf die Hauptstadt der Schweiz und weit darüber hinaus: Im Innovationsgebäude NEST der Empa und der Eawag wird heute erforscht und getestet, was morgen Standard sein wird.

Patrick Maier: Reto Largo, wie würdest du den Leserinnen und Lesern unseres Magazins NEST in wenigen Worten vorstellen? Es ist ein Ort der Innovation, an dem neue Technologien, Materialien und Systeme unter realen Bedingungen erforscht und entwickelt werden.

Reto Largo: NEST steht in Dübendorf und besteht aus einem zentralen Gebäudekern und drei offenen Plattformen. Betreiber von NEST sind die Empa und die Eawag, doch wir arbeiten eng mit einem Netzwerk von 150 Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand zusammen. Mit unseren Partnern suchen wir nach Wegen, das Wasser, das wir in WC und Dusche verbrauchen, möglichst mehrfach zu nutzen und die Nährstoffe aus dem Abwasser zurückzugewinnen. Wir orientieren uns dabei am Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit, das die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung in Balance bringt.

In der Schweiz wollen wir die direkten CO₂-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe bis 2030 um mindestens ein Drittel senken. In den Ausstellungen haben wir spezielle Nachhaltigkeitskojen geschaffen, und bei unserer Eigenmarke Alterna steht der Klimaschutz im Zentrum der Positionierung.

Patrick Maier: Die Nachhaltigkeit ist sogar in der Vision verankert: «Making the world a better home». In seinem Buch «The Urban Challenge» befasst er sich mit der Stadt der Zukunft, die er ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit und Diversität sieht. Doch zurück zu NEST: An welchen Lösungen forscht ihr heute, die morgen Bad und Küche verändern werden?

Wir versuchen aber nicht nur beim Wasser in Kreisläufen zu denken, sondern vor allem auch bei Materialien. So eignen sich beispielsweise rezykliertes Glas oder Polyethylen sehr gut für Abdeckungen, Küchenarbeitsplatten und Wandverkleidungen. Diese durchlaufen dann ohne Zusatz von Bindemitteln, nur mithilfe von Temperatur und Zeit, einen Sinterungsprozess.

Die Farbe des Materials hängt übrigens von jener des verwendeten Glases ab – ein schöner Designeffekt, finde ich. Unsere Unit «Urban Mining & Recycling» zeigt auf, wie ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen mit einer ansprechenden Architektur kombiniert werden kann.

Alle zur Herstellung dieser Unit benötigten Ressourcen können nach dem Rückbau wieder vollständig in den technischen oder biologischen Kreislauf zurückgeführt werden.

Dieses Modul wurde praktisch vollständig aus wiederverwendeten Bauteilen und Materialien gebaut – also ohne den Umweg über das Recycling. Patrick Maier: Der Name «Urban Mining» sagt ja schon viel aus: Die wertvollsten Rohstoffe liegen nicht mehr tief im Erdreich, sondern direkt vor unserer Haustür. Reto Largo: Der Kreislaufgedanke spielt dabei eine zentrale Rolle und muss von Anfang an die Entwicklung bestimmen.

Aktuell entwickeln sie mit uns neue Lösungen, alte Glasfassaden umzurüsten, um den CO₂Fussabdruck der Gebäude zu verringern. Nur wenn wir alle unser Denken und Handeln ändern, können sich Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichzeitig – und gleichberechtigt – entfalten.


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