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von Léonie Roose-König Gut organisieren, richtig einräumen und Ordnung halten will gelernt sein – besonders in der Küche. Wer einen guten Überblick über den Status quo in der Küche erhalten will, muss in großem Stil Schränke und Schubladen ausräumen.

Besteck, Geschirr, Töpfe und Pfannen, Gläser und Becher, die Sie für die täglichen Mahlzeiten verwenden, müssen ganz vorne im Regal stehen und gut zugänglich sein. Je nach Gewohnheit gehören auch Küchengeräte wie Toaster oder Smoothiemaker zur täglichen Routine in Ihrem Alltag, in diesem Fall sollten auch sie einen der vorderen Plätze belegen.

Für trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Linsen oder Nüsse, empfehlen wir transparente Boxen oder hübsche Schraubgläser statt diverser angebrochener Umverpackungen – so können Sie auf einen Blick den Inhalt erkennen und lagern Ihre Waren luftdicht und aromageschützt. Denn Dinge, die ins Auge springen, die gut erreichbar und hübsch arrangiert sind, nutzt man einfach häufiger.

Für eine noch bessere Übersicht kann man die Boxen und Gläser zusätzlich beschriften, zum Beispiel mit einem Labelmaker, schönen Etiketten oder einem Permanentstift. Um alles für den täglichen Gebrauch griffbereit zu haben und auch den Rest der Haushaltsartikel clever in Schubladen und Küchenschränken zu verstauen, gibt es sogenannte Strukturhelfer.

Ein weiteres, wichtiges Prinzip, um die Küche zu organisieren lautet: Alles bekommt einen eigenen, festen Platz zugewiesen. Meint: Messer gehören in den Messerblock, Gummibänder in die (aufgeräumte) Kramschublade und Putzartikel unter die Spüle – und zwar direkt nach Verwendung. Wer diesen Grundsatz auf alles anwendet und dauerhaft einhält, spart sich zeitaufwendiges Aufräumen und wird mit mehr Freiraum für die schönen Dinge des Lebens belohnt. Ein paar Beispiele: Gewürze und Öle werden unmittelbar beim Herd aufbewahrt, weil sie beim Kochen schnell zur Hand sein müssen, Kochutensilien und Schneidemesser dagegen nahe der Arbeitsfläche, Tee und Kaffee befinden sich bestenfalls in der Nähe von Wasserkocher und Kaffeemaschine.

In der sogenannten Nasszone, also bei Spülbecken und Geschirrspüler, sollte sich auch der Mülleimer befinden, denn vor dem Spülen gilt es, Essensreste und Müll zu beseitigen. Praktisch ist es auch, das Geschirr direkt gegenüber vom Geschirrspüler zu platzieren, das spart Zeit beim Ausräumen der Maschine.

Bei bereits fertigen Küchen lässt sich oft die Fläche auf den Oberschränken nutzen, um selten benutzte Küchengeräte, Vasen und Co. Diese Dinge wandern aber am Besten nicht einzeln, sondern in schönen und hochwertig aussehenden Boxen in die oberste Etage – das sorgt für einen ruhigeren Eindruck. Manche Hersteller bieten auch Modulwände an, die man mit Magnetleisten, Haken, Körben, kleinen Regalen oder Stangen bestücken kann, um den zusätzlichen Platz an der Wand optimal zu nutzen. Übrigens gilt dieser Tipp nicht für besondere Einzelteile, Erbstücke oder Dinge, die Ihnen aus diversen Gründen ans Herz gewachsen sind – damit kann man wunderbar Akzente auf der nächsten Kaffeetafel setzen.

Immer mehr Küchen verzichten auf die praktischen, aber zugegebenermaßen recht raumgreifenden Oberschränke und schaffen Stauraum auf offenen Regalen. Denn in offenen Regalen – genau wie hinter Glastüren – bleibt nichts verborgen, jede kleinste Unordnung springt sofort ins Auge. Wer es ruhig und clean in der Küche mag, sollte in offenen Regalen auf einheitliche Vorratsdosen setzen und nur das hübscheste Geschirr hervorholen. Für Tassen oder Gläser eignen sich Haken oder Stangen, die an die Unterseite der Regale montiert werden (z.B. Küchensystem von String Furniture, siehe Foto ganz oben).

Eine aufgeräumte und saubere Arbeitsfläche erleichtert das Zubereiten von Speisen und ist deshalb essentieller Bestandteil einer gut organisierten Küche. direkt am Wasserhahn ordnet, über ein Küchen-Utensilo, das als platzsparende Ablage für Handy oder Kochbuch dient, bis zur Edelstahl-Halterung für frisch gespülte Glasflaschen – die kleinen Küchenhelfer erleichtern das Kochen, Backen, Servieren und Spülen und schaffen Platz.

Frei nach dem Prinzip "Alles hat seinen Platz" dürfte das Chaos am Spülbeckenrand und auf der Arbeitsfläche bald der Vergangenheit angehören. Das beinhaltet vor allem: Zonen einhalten und nicht vermischen und Lebensmittel, Geschirr und Kochutensilien sofort nach Gebrauch wieder an ihren zugewiesenen Platz zurücklegen.

So macht sich der Haushalt zwar nicht von allein, aber es reichen ein paar Handgriffe, um die Grundordnung wieder herzustellen.

Leonie Roose-König
Leonie Roose-König
Hübsch beschriftete Gewürzgläser in der Schublade
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Schüller Ordnungssystem
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Küchenmodul in Schwarz mit offener Schublade, Spüle und schwarzer Armatur
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Aufbewahrungsbox von Moebe aus Holz
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Spül-Organizer mit Schwamm, Lappen und Spülmittel direkt am Wasserhahn
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