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3413 Marion Drive
Tampa, FL 33637

Vom abgerissenen Bestandsgebäude blieben nur zwei senkrecht zueinander stehende 3 Meter hohe Mauern erhalten; sie gaben die Kubatur des Neubaus vor. Zur Bergsicherung wurde eine 4 Meter hohe Gabionenwand errichtet, die schützend das erweiterte Plateau begrenzt. Der Innenraum bietet zur Seeseite den offenen Bereich Wohnen, Essen, Kochen, hier teilt sich von zwei Seiten über dem hölzernen Terrassendeck die Landschaft durch die vollständig verglaste Fassade mit.

Ein massiv gemauerter Kamin und schlanke Stahlstützen entsprechen dem Zeitkolorit der ehemaligen Bebauung. Die intimeren Räume für Schlafen, Ankleide und Bad liegen, durch raumhohe, möbelartige Schiebetüren allseitig zuschaltbar, rückwärtig gereiht. Sie erhalten durch spielerisch auf dem Dach verteilte Lichtkuppeln zusätzlich Tageslicht.

Die verwendeten Materialien Holz und Stein stammen zum großen Teil vom Grundstück. Die Gabionen und Außenwandverblendungen wurden aus Grauwacke, die beim Freimachen des Geländes anfielen, hergestellt, Türen und einige Möbel sind aus abgestorbenen Bäumen gefertigt. Die Heiz- und Warmwasserversorgung übernimmt eine Wärmepumpe, die mit Seewasser gespeist wird. Die Materialsprache folgt der konsequenten Formreduzierung des Hauses und ergänzt die schlichte Sinnlichkeit des Entwurfs

LHVH Architekten Haus am Stausee Lageplan
LHVH Architekten Haus am Stausee Lageplan
LHVH Architekten Haus am Stausee Grundriss Erdgeschoss
LHVH Architekten Haus am Stausee Grundriss Erdgeschoss
LHVH Architekten Haus am Stausee Schnitt
LHVH Architekten Haus am Stausee Schnitt
LHVH Architekten Haus am Stausee Lageplan
LHVH Architekten Haus am Stausee Lageplan
LHVH Architekten Haus am Stausee Grundriss Erdgeschoss
LHVH Architekten Haus am Stausee Grundriss Erdgeschoss
LHVH Architekten Haus am Stausee Schnitt
LHVH Architekten Haus am Stausee Schnitt

Schrittweise Sanierung eines 70er Jahre Altbaus in Karlsruhe

Überdachte Terrassen