Contact Information

3413 Marion Drive
Tampa, FL 33637

Eine Dampfsperre schützt Dämmschicht und Bauteil vor eindringender Feuchtigkeit – und ist dennoch so manches Mal Ursache für weitreichende Feuchteschäden. Schließlich unterlaufen beim Einbau einer solchen diffusionsdichten Folie so manche Fehler.

Ob Geschossdecke oder Dach: Um Folgeschäden zu vermeiden, muss beim Anbringen der Dampfsperre äußerst gewissenhaft gearbeitet werden. Richtig angebracht sorgt die Folie aus Aluminium oder Polyethylen dafür, dass kein Wasserdampf in das Dämmmaterial eindringen kann.

Wohnen, kochen, duschen, baden und selbst atmen, das alles verursacht feuchte, warme Luft. Kann die entstandene Feuchtigkeit nicht entweichen, schlägt sie sich an der kältesten Stelle im Raum nieder und kondensiert dort.

Ein Teil der warmen Raumluft strömt durch die Wand nach draußen und kühlt auf ihrem Weg ab. Auch dabei kann sich Tauwasser bilden – das Schimmelbildung oder weitere Feuchteschäden in der Baukonstruktion verursachen kann. Um diese Luftströmungen einzudämmen oder ganz zu unterbinden, werden diffusionsoffene, diffusionshemmende oder gar diffusionsdichte Folien eingebaut. Theoretisch müssen bei der Montage einer Dampfsperre, also einer diffusionsdichten Folie, nur zwei Grundregeln beachtet werden: Die Dampfsperre wird immer auf der warmen Seite eines Bauteils eingezogen, ist also stets dem Innenraum zugewandt. Dann sind meist besondere Systeme zu verbauen – und es sollte in jedem Fall der Profi ran.

Link-Tipp Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Dämmweisen – und wie Heimwerker diese selber machen können: Aufsparrendämmung Unabhängig von der Laufrichtung sollten sich die Folienbahnen jeweils mindestens zehn Zentimeter überlappen.

Dabei darf die Folie nicht unter Spannung stehen, sondern einige Zentimeter durchhängen.

Unabhängig von der Laufrichtung sollten sich die Folienbahnen jeweils mindestens zehn Zentimeter überlappen.

Dabei darf die Folie nicht unter Spannung stehen, sondern einige Zentimeter durchhängen. Wird die Folie dann mit Tackerklammern oder Breitkopfstiften an den Sparren befestigt, sorgt dieses Band für die nötige Luftdichtigkeit.

OHG Die einzelnen Materialien – wie Folie, Klettband oder Montagekleber – sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Um die Dampfsperre möglichst selten zu durchstoßen, empfiehlt es sich eine Installationsebene zwischen Folie und Innenbekleidung zu schaffen. Schlechte Anschlüsse: Damit Dampfsperre oder Dampfbrems ihre Funktion erfüllen kann, müssen sie lückenlos verklebt sein.

Weist eine Dampfsperre geringste Undichtigkeiten auf, so kann dies gravierende Folgen haben: Schimmelbildung, Herabsetzung der Dämmfunktion und Wärmeverlust durch Zugluft.

Um Undichtigkeiten vor Aufbringen der Innenwand aufzuspüren, führen Fachleute einen so genannten Blower-Door-Test durch. Achtung: Auch wenn die Innenwände angebracht sind, muss in diesen Räumen auf die Dichtigkeit der Dampfsperre geachtet werden.

Damit Feuchtigkeit erst gar nicht ins Bauteil oder die Dämmung eindringt, müssen undichte Stellen verklebt werden. Runde und eckige Durchdringungen wie zum Beispiel für Elektrokabel, Rohre, Balken, Ecken und Fenster. So mancher vermutet, dass eine Dampfsperre Bauteile besser vor eindringender Feuchtigkeit schützt – schließlich dichtet sie die Konstruktion vollständig ab und verhindert eine Durchfeuchtung. Die Krux daran ist: In vielen Fällen ist erst die Dampfsperre die Ursache für massive Feuchteschäden!

In manchen Fällen wird die Wärmedämmung feucht eingebaut und die perfekt angebrachte Dampfsperre verhindert, dass das in den Bauteilen enthaltene Wasser entweichen kann. Aus diesem Grund wird mittlerweile weitestgehend auf Dampfsperren verzichtet und stattdessen eine Dampfbremse eingebaut.

Auch wenn die beiden Begriffe umgangssprachlich meist synonym verwendet werden, wird in den entsprechenden Normen und Richtlinien klar zwischen den Materialien getrennt. Dieser Wert benennt die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke, die zeigt, wie viel Widerstand ein Baumaterial der Wasserverdunstung leistet. Eine Dampfsperre ist deswegen nur in Feuchträumen angebracht, andernfalls reicht eine Bremse vollkommen. Auf den Dachsparren wird ein Dichtungsband verklebt und entlang dieses Bandes wird auch die Dampfsperre oder Dampfbremse befestigt. Je nach Bedarf folgt noch eine Konterlattung, an der dann die Verkleidung angebracht werden kann. Letztendlich ist das aber irrelevant, denn eine Dampfbremse oder Dampfsperre ist ohnehin nicht als abschließendes Element zum Raum hin geeignet.

Dampfsperre, Foto: Heinz Waldukat/Fotolia
Dampfsperre, Foto: Heinz Waldukat/Fotolia
Dampfsperre, Querschnitt, Foto: Alterfalter - fotolia.com
Dampfsperre, Querschnitt, Foto: Alterfalter - fotolia.com
Dampfsperre, Dichtband, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Dichtband, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Tacker, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Tacker, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Klettband, Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Dampfsperre, Klettband, Foto: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Dampfsperre, Übergang Giebel, Abdichtung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Übergang Giebel, Abdichtung, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Abdichtung Durchbruch, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Abdichtung Durchbruch, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Klebeband, Foto: tesa SE
Dampfsperre, Klebeband, Foto: tesa SE
Dampfsperre, Querlatte, Konterlattung, Unterkonstruktion, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Querlatte, Konterlattung, Unterkonstruktion, Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG
Dampfsperre, Dampfbremse, Baumangel, Foto: Verband Privater Bauherren (VPB)
Dampfsperre, Dampfbremse, Baumangel, Foto: Verband Privater Bauherren (VPB)

Die schönsten Auswanderer-Geschichten des Jahres: So lebt die

Vintage-Einrichtung